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Keine Termine
Sommerlager der Meutenstufe 2011 in Willmannsried

Das erste Sommerlager der Wölflinge seit Jahren stand unter dem Motto „In 6 Tagen um die Welt“.

Am Samstag, den 30.07.2011 war es auch schon so weit und die Meutenstufe traf sich voller Vorfreude an der Bärenburg. Nachdem alle da, die Rucksäcke verstaut und die Eltern verabschiedet waren (man fährt ja nicht alle Tage eine Woche ganz alleine weg), fuhr der Bus auch schon los in Richtung Willmannsried.

Sommerlager der Meutenstufe 2011 Sommerlager der Meutenstufe 2011 Sommerlager der Meutenstufe 2011

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Kaum waren wir am Lagerplatz angekommen, wurden auch schon fleißig die Jurten aufgebaut und Feuerholz gesammelt. Leider erwischte uns dabei ein ziemlich heftiger Regen. Als alle ihre Brotzeit herunter geschlungen hatten, erkundeten wir noch den Lagerplatz und spielten Spiele. Zum Abendessen gab es die allseits beliebten Nudeln mit Tomatensoße. Es wurde noch das Lied „Über meiner Heimat“ gelernt und dann war der erste Tag auch schon vorbei.

Nachdem die allmorgendliche Prozedur mit Aufstehen, Waschen und Frühstücken erledigt worden war, begannen wir auch schon mit unserer Weltreise und zwar in Italien. Am Vormittag mussten die Wölflinge, in zwei Gruppen aufgeteilt, verschiedene Posten bewältigen, z.B. Kimspiele, Knoten, Pfadfinder- und Stammesgeschichte, u.ä., um den Code für den Tresor herauszufinden, in dem ein wertvolles, italienisches Gemälde aufbewahrt wurde. Wieder frisch gestärkt widmeten wir uns nun dem Zubereiten des Teiges für unser Abendessen. Wie nicht anders zu erwarten, da wir ja gestern schon Nudeln hatten, gab es heute Pizza und Stockbrot. Unsere tatkräftigen Helfer Thomas und Miri mit ihren Kids mussten uns leider schon wieder verlassen (an dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön!). Während die Pizzen verdaut wurden, sangen und spielten wir und lernten das Lied „Burschen, Burschen“, um 22 Uhr ging es in die Schlafsäcke.

Am Montag waren wir inzwischen in Amerika angelangt, wo sich die Ureinwohner (die Wölflinge) erst einmal Tipies bauen mussten. Kurz vor dem Mittagessen kam unser nächster Helfer für zwei Tage, der Claus. Er ist der Vater vom Cedric und war sehr viele Jahre im BDP tätig. Am Nachmittag haben wir Schoko-Obst gemacht, welches leider von ganz, ganz vielen Wespen angefallen wurde, sodass wir es nicht mehr essen konnten. Am Abend machten wir Hamburger, die wirklich lecker waren. Später durften sich die Wölflinge ihre Schlafsäcke rausholen und draußen in der Natur schlafen, die Nacht war sehr klar.

Heute stand Griechenland auf dem Programm und wir machten einen ausgiebigen Badetag im Freibad, wo die Wölflinge sich mal so richtig austoben konnten. Frisch geduscht und gut riechend kehrten wir wieder ins Lager zurück. Dort haben wir als Erinnerung Brotzeitbretter bemalt. Nach dem Abendessen, bei dem es Chili Con Carne gab, fuhr Claus wieder nach Hause und Trine und Paula verstärkten unser Team. Bevor die Wölflinge, wie gewünscht, wieder in die Nacht lauschen durften, lernten wir noch das Lied „Hej, wie vorn der Fetzen fliegt“.

Diesen Tag starteten wir in Asien. Die Wölflinge mussten sich tsunami-sichere Hütten bauen, was in einer ausgiebigen Wasserschlacht endete. Am Abend gab es RMH (Reis-Mango-Hühnchen), Trine lernte uns das lange Zeit vergessene Lied „Wenn die Sonne“, danach ging es in die Schlafsäcke.

Allmählich gelangten wir an den Schluss unserer Weltreise und hatten heute sogar zwei Länder: Deutschland und Schweden. Die Wölflinge durften vormittags zwischen zwei AGs wählen, in der einen wurde Kartoffelsalat gemacht, in der anderen Obazda und die Nachspeise. Alle Speisen sind sehr gelungen, ein riesiges Lob. Nachdem das letzte Brotkrümmelchen verputzt war, kam Josef, der Bauer, um uns den Bauernhof zu zeigen. Wir haben uns die Kühe und die zwei Kälbchen angeschaut, die Wölflinge durften auf den Heuballen herumtoben, eine Traktorfahrt machen und zum Schluss ein Holzbrett mit einer beeindruckenden Holzschneidemaschine fertigen. Die Wölflinge waren so fasziniert, dass sie gar nicht mehr zum Lager zurückkehren wollten. Zum Essen gab es heute Fisch mit dem selbst gemachten Kartoffelsalat. Später kam dann noch die Bauernfamilie, um mit uns den Abschlussabend mit Wolfsmilch und ein paar kleinen Sketchen der Wölflinge zu feiern. Danach ging es auch schon wieder ins Bett.

Damit wir rechtzeitig mit dem Packen fertig wurden, standen die Meutenführer heute schon etwas früher auf. Da wir mit dem Abbauen und Aufräumen nach dem Frühstück recht zügig vorankamen, konnten wir bereits um 11 Uhr Mittag essen. Wir bedankten uns bei Trine, die uns sehr unterstützt hat und verabschiedeten uns von dem Bauern mit einem Lied und einem Abschiedsgeschenk. Der Bus brachte uns pünktlich an die Bärenburg, an der wir einen Abschlusskreis machten. Zum Schluss blieb noch die Auflösung der Schlamperkiste, was uns fast gelang.

Den Wölflingen hat das Lager, das nur für sie stattfand, viel Spaß gemacht und es war ein besonderes Erlebnis, ohne die „Großen“ fortzufahren. Das Ergebnis unserer Fahrt ist:

  • ZUSAMMENHALT
  • FREUNDSCHAFT
  • MAN BRAUCHT NICHT VIEL GELD, UM EINE WELTREISE ZU MACHEN

Natalie & Manuela - Stufenführung der Wölflinge

 

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