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Keine Termine
Pfingstlager 2012 in Beigarten

Freitag:

Die Jungpfadfinder, die etwas älteren in unserem Stamm, haben sich am Freitag den 25.5.12 an der Bärenburg, unserem Haus in der Kriegerheimstraße um 18 Uhr getroffen und planten unseren Fahrradroute nach Beigarten. Nachdem wir unsere Route geplant hatten, bekamen wir die Aufgabe, zwei Fahnen auf unserem Weg sammeln. Die Hinfahrt war ein wenig anstrengend, aber es ging an der Isar entlang. Wir brauchten einen Tag von München nach Beigarten und wir schliefen im Wald in der Nacht von Freitag auf Samstag.

Pfingstlager 2012 Pfingstlager 2012 Pfingstlager 2012

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Samstag:

Nachdem wir aufgestanden waren und gepackt hatten, ging die Fahrt weiter. Heute sammelten wir die beiden Fahnen ein und fuhren Richtung Beigarten. Beigarten ist auf einem hohem Berg und wir bekamen eine
Wiese für unseren Lagerplatz. Als wir ankamen, waren die Wölflinge, die kleinen aus unserem Stamm, schon da. Sie kamen am Samstag mit dem Zug und eine Sippe, Gruppe von Jungpfadfindern, und die Rover,die die Fahrten planen und sie dann auch ausführen, schon da. Wir bauten etwas später unsere Kothen, das sind viereckige schwarze Zelte für die Jungpfadfinder, und deren Sippenführer unsere Jurten, das sind große schwarze Zelte für die Wölflinge, und zum Schluss die Theaterjurte, das grösste schwarze Zelt unseres Stammes, auf.

Sonntag:

Heute war Pioniertag. Wir wuschen uns vor dem Frühstück und aßen; danach gingen die Wölflinge Holz sammeln und die Jungpfadfinder Masten holen für unser Lagertor, das wir noch am selben Tag gebaut haben. Nachdem wir die Masten gesammelt hatten, hat der Bauer uns erlaubt, die Masten auf seinen Traktoranhänger zu legen, so dass er sie zum Lagerplatz fahren konnte. Als wir am Lagerplatz waren, gab es erst mal Mittagessen. Danach haben wir Löcher gebuddelt und die Masten hineingesteckt und Holzstücke zum Befestigen reingesteckt. Am Abend hatten wir noch einen Singewettstreit vor dem Abendessen und eine
Meutengruppe, Gruppe von Wölflingen, hat gewonnen. Danach haben wir gegessen und dann konnte jeder, der wollte, ins Bett gehen.

Montag:

Heute ging es wie jeden Morgen früh raus und wie üblich hieß es: waschen und dann frühstücken. Heute war ein ein kleiner Postenstand bei dem jeder verschiedene Sachen machen konnte und ich wählte Crememachen. Zuerst mussten wir in zwei Töpfen Wasser fast zum Kochen bringen und dann mussten wir in einem eine ähnliche Sache wie Fett in einem Topf im Topf schmelzen und dann noch später musste noch Olivenöl dazu. Und zum Schluss noch haben wir uns noch unseren eigenen Behälter gemacht und angemalt. Währendessen hat noch die Postenleiterin noch Rosenduft in die Creme getan - damit war sie fertig. Dann gab es Mittagsessen. Danach gingen wir zum Baden an die Isar und kamen später zurück und hatten Zeit für uns selbst. Die meisten nutzten sie zum Bräunen, denn heute war es sehr heiß. Am Abend gab es dann auch Essen und danach gingen wir schlafen.

Dienstag:

Heute war Handelstag und wir bekamen Aufgaben, die wir gegeneinander in zwei Gruppen lösen mussten. Meine Gruppe gewann beinah alle - am Ende stand es 4 zu 1 für uns. Am Ende bekamen wir mehr Geld als die
andere Gruppe für das Geländespiel . Das Geländespiel lief so ab: Die zwei Gruppen bekamen Lebensbändchen für jeden und mussten in verschiedenen Zeitäbständen in den Wald gehen, dort war die Kriegzone wo wir uns die Bändchen abnehmen durften und wo die drei wertvollen Gegenstände waren und wo Händler waren, die wir überfallen durften. "Tote" mussten sich wiederbeleben, indem sie 3 Liegestützen machten und es wurden immer mehr. Am Ende mussten wir einen Gegenstand aus der Scheune holen. Die Gruppe, die ihn hatte, war Gewinner. Wir waren Gewinner. Später gab es Risotto mit Pilzen zum Abendessen. Danach ging jeder ins Bett.

Mittwoch:

Heute haben wir eine Radltour in der Gegend gemacht und haben auf dem Weg auch gegessen und haben drei Stationen (Posten) zu erledigen gehabt. Wir wurden auf dem Weg vom Regen erwischt und hatten zwei Platten und einem von uns ist das Ventil abgebrochen. Wir mussten anderthalb Stunden warten, bis derjenige mit dem abgebrochenen Ventil abgeholt wurde. Am Abend haben wir gegessen und es gab eine Geschichte über die Gegend, über den Burgherrn der Burg in der Nähe, dessen Geist in dem Schloss noch umherziehen soll. Dann gab es noch eine Nachtwanderung durch den Wald bei der die Gruppenleiter sich versteckt hatten und uns auf dem Weg erschreckten. Danach haben die Wölflinge noch einen Schrecken gehabt und wollten so schnell wie möglich schlafen - die meisten haben es ihnen gleichgetan.

Donnerstag:

Heute war Naturtag. Es gab einen Postenlauf, wo wir an jeder Station etwas mit der Natur machten oder aus Müll Windräder aus Plastikflaschen bastelten oder Schoko-Bucheckerblätter, Brennesseltee und Löwenzahnsalat oder Gipsbilder aus Sachen wie Fichtenzapfen, Moos und Blätter bzw. Nadeln machten. Am Abend gab es Gegrilltes und Baguetttes und ich durfte sie braten, aber ich verbrannte mich ein wenig. Es war lecker und danach gab es Tschai - das ist ein gekochter Topf voll verschiedener Früchtetees und Früchten, manchmal auch Nüssen. Er wird am Ende einer Fahrt gemacht und bei den Wölflingen heißt er Wolfsmilch. Danach hat es sehr hart geregnet und dann war noch Singerunde. Alle blieben noch ein, zwei Lieder und dann wollte jeder schlafen denn es war schon nach 1 Uhr.

Freitag:

Heute war Abreise und alle begannen sehr früh zu packen. Es gab Frühstück und danach sattelten die Jungpfadfinder ihre Fahrräder und die Wölflinge packten ihre Rucksäcke. Nachdem alle gepackt hatten, gab es eine
Müllkette, um den Müll einzusammeln und später sah es aus als ob niemand auf der Wiese war, außer das umgeknickte Gras. Dann ging die Rückfahrt los und wir kamen später als die Wölflinge an. Wir kamen circa um 19 Uhr an.

(Matteo)

 

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